Medieninformatik und Interaktives Entertainment - Bachelor

Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften
Studiengang Medieninformatik und Interaktives Entertainment
Abschluss Bachelor
Abschlussgrad Bachelor of Sciences
Beginn WS
Regelstudienzeit 6 Semester
Anschlussqualifikation Medieninformatik und Interaktives Entertainment (M.Sc.)
Industrial Management (M.Sc.)
Kategorie Informatik
Medien
Studienrichtungen Creative Content Design (CCD)
Informatics Applications (IA)
Studienform Vollzeitstudium
Beschreibung Fakultät Computer- und Biowissenschaften in Kooperation mit der Fakultät Medien
Zulassungsbeschränkung Nein
Studiengebühren Nein
Credits 180
Akkreditiert Nein
Bewerbungs-Portal Onlinebewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge

Studienziel

Dieser Bachelor-Studiengang hat das Ziel, Absolventen sowohl in den Fachdisziplinen der Medientechnik und des Medienmanagements einerseits, sowie in den Informatik-Kerndisziplinen andererseits interdisziplinär auszubilden.

Ziel und Inhalte des Bachelorstudienganges Medieninformatik und Interaktives Entertainment werden vom aktuellen Berufsbild des modernen Medieninformatikers im Web 2.0-Umfeld geprägt. Mit dem während des Studiums erworbenen Fach- und Methodenwissen sind die Absolventen in der Lage, je nach gewählter Spezialisierungsrichtung entweder:

  • an der Konzipierung interaktiver Medienangebote oder
  • am Design, an der Animation, an der Entwicklung interaktiver Medienangebote oder
  • an der Softwareentwicklung für interaktive Medienangebote im Umfeld der Digital Game Industry oder
  • für komplexe Softwaresysteme des Wissens- und Informationsmanagements professionell mitzuwirken. 

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Spezialisierungsrichtungen

Spezialisierungsrichtung
Creative Content Design (CCD)

Diese Spezialisierungsrichtung richtet sich an alle diejenigen Studierenden, welche sich für die inhaltliche Entwicklung von interaktiven Medienangeboten interessieren. Hier stehen Konzeption, Dramaturgie, Design und Animation im Vordergrund. Kreativität und Ambitionen in künstlerischer Hinsicht sind hier besonders gefragt und werden im Hinblick auf die Produktion und Vermarktung der Inhalte mit wirtschaftlichen Kompetenzen kombiniert.

Spezialisierungsrichtung
Informatics Applications (IA)

Bei dieser Spezialisierungsrichtung erhält der Studierende eine tiefgründige Ausbildung als Programmierer bzw. Softwareentwickler für die Medien- und Entertainment-Industrie. Die Studierenden erwerben Kompetenzen auf den Gebieten objektorientierte Programmierung (bspw. Java, C#, C++), Game Programming, Content Management Systeme, sowie Computergrafik und Software Engineering. Durch Orientierung an wirtschaftlichen Anwendungsfällen liegt der Fokus auf der Verarbeitung und Präsentation von Informationen im Web, sowie Administration von dafür benötigten Softwaresystemen.

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Berufsfelder

Berufsfelder für Informatics Applications:

  • Medieninformatiker 2.0
  • Game Developer
  • Developer für Mobile Computing
  • Developer Web Content Management Systeme
  • Developer Enterprise Content Management Systeme
  • Developer Social Network Systeme
  • Developer Kiosk Systeme
  • Developer City Information Systeme
  • Developer E-Learning Systeme

Berufsfelder für Creative Content Design:

• Manager/Designer für interaktive Medien
• 3D-Modeler, 3D-Designer
• Animationsdesigner, Screen-Designer
• Game Designer
• Interface- und Usability-Designer
• Web Designer/Medienautor
• Concept Artist/Technical Artist für Game, Animationsfilm und Digitale Medien
• VFX Artist, Post Production
• Online-Marketer

    Studienaufbau

    Der jeweils im Wintersemester beginnende, berufsqualifizierende Bachelorstudiengang Medieninformatik und Interaktives Entertainment umfasst eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und wird mit dem internationalen akademischen Grad des Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen.

    Das erste Studienjahr beinhaltet zum einen die theoretische und praktische Erarbeitung der notwendigen Grundlagen in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik, Media and Communication Basics sowie Fremdsprachen. Gleich im ersten Semester werden die Bachelorstudierenden in einem Einführungsmodul auf die speziellen Chancen und Anforderungen der zwei Spezialisierungsrichtungen vorbereitet und dafür sensibilisiert. Neben Basis- und Überblickswissen wird anhand von modernen und hochwertigen Fallbeispielen das Interesse für eine der beiden Spezialisierungsrichtungen geweckt.

    Ab dem zweiten Semester können sich die Studierenden für eine der beiden Spezialisierungsrichtungen Creative Content Design (CCD) bzw. Informatics Applications (IA) entscheiden. Dazu sind mindestens 7 der 12 Module einer Spezialisierungsrichtung zu belegen.

    Ab dem dritten Semester werden die Studierenden im Modul Lernfeld Wissenschaft und Wirtschaft (LWW) an die interdisziplinäre Projektarbeit sowohl theoretisch als auch praktisch herangeführt. Über drei Semester arbeiten sie an praktischen Projekt-Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Disziplinen und mit wechselnden Fachbetreuern. Die Informatik-Kernausbildung setzt sich im dritten Semester mit den Modulen Algorithmen & Datenstrukturen und mit Datenrepräsentation fort. Im vierten und fünften Semester erhalten die Studierenden eine zunächst theoretische und danach praktische mit Teamarbeit verbundende Ausbildung im Fach Softwaretechnik (Softwareengineering).

    Das sechste Semester wird in der Regel in einem Unternehmen durchgeführt und umfasst ein Praxismodul von 12 Wochen. Es schließt sich das Bachelorprojekt an, mit dem das gesamte Studium abgeschlossen wird.

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    Zugangsvoraussetzungen

    Das Studium im Studiengang Medieninformatik und Interaktives Entertainment an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen wer:

    • die allgemeine Hochschulreife
    • die fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung)
    • die Fachhochschulreife 

    verfügt. Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

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    Bewerbung

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