Doktorandin zur Summerschool in Riga

29.08.2018, 16:54

Bild: Riga Technical University

Biologische Systeme verstehen zu lernen erfordert viele Experimente im Labor. Unsere Doktorandin Nadine Wappler versucht zum Beispiel zu  verstehen, unter welchen Umständen ein Purpurbakterium den Energieträger Wasserstoff mit Hilfe des Sonnenlichts als Energiequelle produziert. Immer wichtiger wird aber auch die mathematische Beschreibung eines biologischen Prozesses, wenn er denn einmal verstanden ist. Dies ermöglicht die Modellbildung und Simulation. Nun ist eine Biotechnologin wie Nadine Wappler nicht zwangsläufig eine Mathespezialistin – muss sie auch gar nicht sein. Aber, sie muss interdisziplinär kommunizieren können. Um diese Fähigkeiten zu fördern und zu vertiefen hat sie im August 2018 an einem zweiwöchigen internationalen Workshop zu dem Thema "Nonlinear Life" teilgenommen. Hier haben Dozenten aus ganz Europa und den unterschiedlichsten Disziplinen ihren ganz individuellen Blick auf die Analyse und Beschreibung von Lebensprozessen geworfen. So war auch ihr Doktorvater Professor Röbbe Wünschiers mit dabei. Er berichtete den Teilnehmern von den Fortschritten der Synthetischen Biologie, die unter anderem das Ziel verfolgt, Lebensprozesse und Lebewesen neu zu kreieren.