IT-Sicherheit

Faculty Applied Coumputer Sciences and Biosciences
Course of studies IT security
Degree Bachelor
Academic degree Bachelor of Sciences
Start WS
Regular study period 6 semesters
Further qualification Cybercrime/Cybersecurity (M.Sc.)
Category computer science
Type of study full-time studies
Description study area, course of studie eletrical and informatin technology
Admission restriction No
Tuition No
Accredited Yes  / certificate
Application portal International Office

Cyber-Crime ist ein Thema von höchster Aktualität und von besonderer  Bedeutung. Das Studienangebot zur "IT-Sicherheit" vermittelt Ihnen die nötige Fachkompetenz für diesen sensiblen Bereich.

In unserer modernen Informationsgesellschaft kommen mittlerweile in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz. Mit der zunehmenden Vernetzung und Durchdringung unseres Alltags mit diesen Technologien entstehen auch Gefahren und Risiken. Behörden, Unternehmen ebenso wie private Haushalte sind in immer stärkeren Maße auf funktionierende und verlässliche Informationsverarbeitungssysteme angewiesen. Der Ausfall von IT-Systemen stellt immer öfter eine erhebliche Beeinträchtigung des gesellschaftlichen Lebens dar. Allein durch Hacker-Angriffe werden inzwischen Milliarden-Schäden verursacht. Gleichzeitig wächst die Gefahr von Datenmissbrauch. Die Sicherstellung der Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit von Daten wird zunehmend schwieriger. Für Spezialisten im Bereich der IT-Sicherheit bieten sich daher exzellente Berufschancen.

IT-Sicherheit  ist eine von drei Studierichtungen im neuen Bachelorstudiengang "Angewandte Informatik" an der Hochschule Mittweida. Dieser bietet nach 3 Jahren  die erste  Berufsqualifizierung mit dem Abschluss "Bachelor of Science" (B.Sc.).

Berufsfelder

IT-Sicherheit ist ein Berufsfeld mit großer Zukunft, Informatiker mit vertieften Kenntnissen in diesem Bereich sind vielfältig einsetzbar. Absolventen sind beispielsweise an der Erstellung sicherer Authentifizierungsverfahren für das Internet oder der Umsetzung sensibler Geschäftsprozesse beteiligt. Als IT-Sicherheitsbeauftragter sind Sie für die Sicherheit von Klein- und Mittelständischen Unternehmen oder Behörden zuständig. Mit ihrer Tätigkeit tragen ausgebildete Sicherheitsexperten zur Umsetzung von Daten- und Zugriffsschutzrichtlinien im Unternehmensumfeld bei. Auch in dem sehr schnell expandierenden Bereich der Sicherheitsberatung bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise als:

• System-/Netzwerk-/Firewall-Administrator
• Software-/Web-Entwickler für sichere Software
• Entwickler für Antiviren-Software
• Softwarearchitekt für Sicherheitsanwendungen
• IT-Sicherheitsbeauftragter
• IT-Security-Manager
• Auditor für sicherheitskritische Systeme

IT-Sicherheit Bild 2
(c) yanlev - Fotolia.com

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Studienziel

Ziel und Inhalte der Studienrichtung IT-Sicherheit werden von den aktuellen Anforderungen an diesen Tätigkeitsbereich geprägt. Wenn Sie sich vorstellen können, später im Bereich IT-Sicherheit zu arbeiten, dann ist der direkte Weg ein Studium in dieser Studienrichtung. Ziel ist hierbei die Ausbildung von Sicherheitsexperten. Mit dem während des Studiums erworbenen Fach- und Methodenwissen sind die Absolventen in der Lage, sowohl selbstständig als auch in interdisziplinären Projektteams verschiedene Sicherheitslösungen

• zu entwerfen
• zu implementieren
• zu testen
• zu dokumentieren
• zu pflegen bzw. zu administrieren
• die Anwender dieser Systeme kompetent zu beraten sowie solche Systeme zu bewerten, auszuwählen oder zu vertreiben.

Die Absolventen lernen während ihres Studiums moderne Methoden und Werkzeuge kennen und wenden sie für eigene Lösungen an, die teils in Projektgruppen, teils individuell erstellt werden.    

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Studienaufbau

Das gesamte Studium zur IT-Sicherheit erfolgt anwendungs- und praxisorientiert. In den ersten beiden Semestern werden den Studenten neben einer soliden Einführung in die Informatik und die IT-Sicherheit auch Grundlagen von Rechner- und Betriebssystemen sowie Netzwerken vermittelt. Diese Informatik-Themen werden ergänzt durch mathematisch-naturwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse sowie einen Fremdsprachenkurs und Wahlangebote zur Sozialkompetenz (soft skills). Die folgenden drei Semester enthalten neben Modulen aus dem begleitenden Informatik-Umfeld (wie z.B. Systemprogrammierung, Datenbanken und Softwaretechnik) vor allem Angebote zur weiteren Vertiefung im Bereich IT-Sicherheit. So werden z.B. Module zur Netzwerk-Administration und -Sicherheit, zur Kryptographie, zum Sicherheitsmanagement und Datenschutz, zur Virentechnik und zu Abwehrszenarien sowie zur Datenanalyse/Data Mining angeboten. Ergänzend werden auch rechtliche Aspekte betrachtet. Das 6. (und letzte) Semester wird in der Regel in einem Unternehmen durchgeführt und umfasst ein Praxismodul von 12 Wochen sowie daran anschließend das Bachelorprojekt, mit dem das gesamte Studium abgeschlossen wird.

Die Absolventen der Studienrichtung IT-Sicherheit haben nach dem Erreichen des Bachelorgrades die Möglichkeit, sich in verschiedenen Masterstudiengängen an der HS Mittweida oder anderen Hochschulen weiter zu qualifizieren. Diese Studiengänge können sich nahtlos an das Bachelorstudium anschließen (konsekutiver Studiengang), verlaufen i.allg. über vier Semester und berechtigen auch zu einer späteren Promotion.

IT-Sicherheit Bild 3
Studienablaufplan

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Ausbildung

Um die angehenden Sicherheitsexperten optimal auf ihr Einsatzfeld vorzubereiten, wird das in den Vorlesungen vermittelte Wissen in praktischen Übungen von Studierenden unmittelbar umgesetzt. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Darstellung von Angriffsszenarien und der Aufdeckung möglicher Lücken in IT-Systemen sowie deren Verhinderung. Die praktische Arbeit am Rechner sowie die Arbeit an Projekten spielen während des gesamten Studiums eine zentrale Rolle. Durch eigene Programmierarbeiten, Belege, gemeinsame Projekte und Vorträge werden die Studenten zu selbstständiger wissenschaftlicher Tätigkeit angeregt und zur Teamarbeit befähigt. Zahlreiche Praktika in den verschiedenen Computer-Pools und Labors der Fakultät dienen dem Erwerb der erforderlichen praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Materialien zu Vorlesungen, Seminaren und Praktika, wie Skripten, Seminar- und Praktikumsaufgaben, Literaturhinweise und Links werden den Studenten über das Intranet der Hochschule Mittweida zur Verfügung gestellt.

IT-Sicherheit Bild 4
(c) jamdesign - Fotolia.com

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Zugangsvoraussetzungen

Das Studium der IT-Sicherheit als Studienrichtung des Studienganges Angewandte Informatik an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen wer:

  • die allgemeine Hochschulreife
  • die fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung)
  • die Fachhochschulreife 

verfügt. Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich. Sie sollten über Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC (inkl. aktuellem Betriebssystem) verfügen. Programmierkenntnisse sind nützlich, aber nicht unbedingt notwendig. Außerdem sind gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch von Vorteil.

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Bewerbung

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